SV Otterberg
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Gelungener Saisonstart für die SVO-Frauen

Autor: Frank Mühlenbrock

Mit einem wichtigen Heimsieg sind die Landesliga-Fußballfrauen des SV Otterberg in die neue Saison gestartet. Im heimischen Stadion am Schwimmbad gewann die Mannschaft von Frank Mühlenbrock gegen den SV Obersimten 2:1. „Nach der kurzen aber intensiven Vorbereitung wussten wir nicht wo wir stehen. Deshalb tun diese drei Punkte sehr gut“, analysierte ein überglücklicher Trainer nach dem Spiel vor den Reporter-Mikrofonen.
Tatsächlich boten die SVO-Frauen 70 Minuten lang eine außerordentlich leidenschaftliche und zum Teil auch spielerisch starke Partie. Am Ende fehlte etwas die Kraft.
Von Beginn an war der SVO darauf bedacht, kompakt zu verteidigen, das Zentrum dicht zu machen und über die schnellen Außen Geelke Mayer und Ann-Kathrin Junk anzugreifen. Dabei erwies es sich als Glücksgriff, mit Aliete Geraldo und Nina Weisbrod zwei zentral defensive Mittelfeldspielerinnen aufzustellen. Davor verteilte Anna Vogel schlau die Bälle an die beiden Sturmspitzen Svenja Mühlenbrock und Vanessa Bernhardt. Hinten hielten Torfrau Natascha Kuhn und die Verteidigerinnen Anna Schmitt, Fabia Klag und Lisa-Marie Kuhn im ersten Durchgang den Laden dicht. Torgelegenheiten waren Mangelware. Eine große Möglichkeit der Gäste entschärfte die überragende Natascha Kuhn kurz vor der Pause.

Nach dem Wechsel stellte der SVO taktisch um, stellte die quirlige Ann-Kathrin Junk in den Sturm und zog Vanessa Bernhardt etwas zurück. Der Plan ging auf. Nach 50 Minuten konnte die Obersimter Torfrau einen Geraldo-Freistoß nicht festhalten, Svenja Mühlenbrock staubte zur viel umjubelten Führung ab. Nur acht Minuten später schlug Mühlenbrock erneut zu. Nach feinem Pass von Anna Vogel überlobte die Torjägerin die herausstürzende Obersimter Torfrau zum vorentscheidenden 2:0. Danach verlegte sich der SVO hauptsächlich darauf, das Ergebnis zu verwalten. Obersimten warf alles nach vorn, scheiterte aber ein ums andere Mal an der hervorragend aufgelegten Torfrau Natascha Kuhn. Nur drei Minuten vor dem Ende mussten die Otterbergerinnen sich einmal geschlagen geben und kassierten den Anschlusstreffer.
Am Ende aber steht ein verdienter 2:1-Erfolg für den SVO.

Für den SVO spielten: Natascha Kuhn – Anna Schmitt, Fabia Klag, Lisa-Marie Kuhn – Aliete Geraldo, Nina Weisbrod, Geelke Mayer, Ann-Kathrin Junk, Anna Vogel – Vanessa Bernhardt, Svenja Mühlenbrock. Und als „Joker“ kamen: Lea Strottner und Caterina Sokoli.

 

 

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